Gedanken & Texte

Buchhandlung tintenstiller

Willkommen in meiner virtuellen Buchhandlung.

Heute Nacht hatte ich einen intensiven Traum. Ich träumte, ich würde eine Buchhandlung eröffnen, an der Überwasserkirche mitten in Münster. Auf dem Konto hatte ich gerade genug Geld dafür. Meine Mutter bestellte die ersten Bücher und Postkarten, von denen ich enttäuscht war, weil darauf kirchliche Motive abgebildet waren. Ich wollte coole Postkarten. Und Bücher, die mich selbst bewegt hatten.
Meine Tante sagte: „Das wird eine Buchhandlung für junge Leute.“
Für junge Leute, von denen ich am besten wusste, was ihnen gefallen würde – was sie einfach lesen mussten. Ich sah dabei zu, wie meine Mutter und Tante die Buchhandlung für mich einrichteten und mit Deko, Kuscheltieren und Spielzeug versahen, die in meinen Augen in einer Buchhandlung nichts zu suchen hatten. Ansonsten freute ich mich, während sich die Buchhandlung füllte, war aber auch besorgt angesichts der wenigen Bücher, die sie bisher zu bieten hatte. Erste Kund*innen kamen, eine Kundin zeigte sich unzufrieden. Ich war jedoch überzeugt, dass die Buchhandlung etwas Besonderes, nie Dagewesenes war. Voll Stolz schickte ich sogar meiner ehemaligen Deutschlehrerin ein Foto, teilte „Meine erste Buchhandlung“ auf Instagram.

Ich bin mit der Frage aufgewacht, warum ich nicht Buchhändler geworden bin. Die Antwort darauf liefert ein Buch, ohne das ich vielleicht nicht auf die Idee gekommen wäre, Psychologie zu studieren. Mir halfen Bücher dabei, Mut zu fassen, Schönheit zu sehen und meinen Weg zu finden. Dank Büchern wurde ich unabhängiger, hilfsbereiter und schlauer. Bücher können heilen, Sichtweisen verändern, die Welt verbessern. Zumindest ich wurde in Begleitung von Büchern ein besserer Mensch.

Und auch wenn ich die Welt nicht mit einer echten Buchhandlung verbessern kann, soll hier wenigstens eine digitale stehen mit allen Büchern, die mich schon begeistert, gefesselt, zum Weinen gebracht und geprägt haben. So viele Bücher sind es noch nicht, ich habe erst vor gut zehn Jahren richtig angefangen zu lesen. Sollte ich das ein oder andere Buch vergessen, werde ich es später nachtragen. Mit der Zeit werden neue Bücher hinzukommen. Das Regal wird wachsen. Die Bücher sind dabei nicht alphabetisch, sondern chronologisch sortiert. Oben stehen die Bücher, die mich zuletzt begleitet haben, unten die, denen ich schon vor langer Zeit verfallen bin. Bücher, die ich zwar einmal toll fand, jetzt aber nicht mehr empfehlen möchte (z. B. Also sprach Zarathustra von Friedrich Nietzsche), lasse ich aus oder lösche ich später.

Dieser Beitrag handelt nicht von der Handlung eines Buchs. Es handelt sich um eine Buchhandlung. Was aber ist der Handel? Ich freue mich über jedes neue Buch, das auf dieser Seite als Buchempfehlung in den Kommentaren erscheint. Was sind deine Lieblingsbücher? Welches Buch gehört deiner Meinung nach unbedingt in eine Buchhandlung? Hilf gerne mit, dass diese Buchhandlung wächst. Sie ist nun geöffnet. Viel Spaß beim Stöbern!

Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen? (John Green)
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (J. K. Rowling)
Harry Potter und der Halbblutprinz (J. K. Rowling)
Harry Potter und der Orden des Phönix (J. K. Rowling)
Harry Potter und der Feuerkelch (J. K. Rowling)
Harry Potter und der Gefangene von Askaban (J. K. Rowling)
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (J. K. Rowling)
Harry Potter und der Stein der Weisen (J. K. Rowling)
Regentonnenvariationen (Jan Wagner)
Honigprotokolle (Monika Rinck)
Poetisch denken: Die Lyrik der Gegenwart (Christian Metz)
Poetry for Future: 45 Texte für übermorgen (Samuel Kramer)
Abendrot (Kent Haruf)
Lied der Weite (Kent Haruf)
Das weibliche Prinzip (Meg Wolitzer)
Will & Will (David Levithan, John Green)
Eine wie Alaska (John Green)
Swing Time (Zadie Smith)
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken (John Green)
Die rote Couch (Irvin D. Yalom)
Das Herz ist ein einsamer Jäger (Carson McCullers)
In die Sonne schauen: Wie man die Angst vor dem Tod überwindet (Irvin D. Yalom)
Denn alles ist vergänglich (Irvin D. Yalom)
Die Wahrheit über das Lügen (Benedict Wells)
Fast genial (Benedict Wells)
Vom Ende der Einsamkeit (Benedict Wells)
Spinner (Benedict Wells)
Becks letzter Sommer (Benedict Wells)
Love, Simon (Becky Albertalli)
Die Liebe und ihr Henker (Irvin D. Yalom)
Drei Fragen: Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und mit wem? (Jorge Bucay)
Der talentierte Mr. Ripley (Patricia Highsmith )
Mrs. Dalloway (Virginia Woolf)
Jane Eyre (Charlotte Brontë)
Die Stadt der träumenden Bücher (Walter Moers)
Der Geschichtenverkäufer (Jostein Gaarder)
Memoiren einer Tochter aus gutem Hause (Simone de Beauvoir)
Der Spleen von Paris (Charles Baudelaire)
Arbeit und Struktur (Wolfgang Herrndorf)
Tschick (Wolfgang Herrndorf)
Die Erzählungen (Franz Kafka)
Komm, ich erzähl dir eine Geschichte (Jorge Bucay)
Das Orangenmädchen (Jostein Gaarder)
Verbrechen und Strafe (Fjodor Michailowitsch Dostojewski)
Eine Weihnachtsgeschichte (Charles Dickens)
Ein Zimmer im Briefumschlag (Antje Wagner)
Die Brüder Löwenherz (Astrid Lindgren)
Wind, Sand und Sterne (Antoine de Saint-Exupéry)
Bekenntnis einer Freundschaft (Antoine de Saint-Exupéry)
Complete Poems, 1904-1962 (E. E. Cummings)
Große Erwartungen (Charles Dickens)
Der kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry)
Just Kids (Patti Smith)
Der Fall (Albert Camus)
Sturmhöhe (Emily Brontë)
Die Schopenhauer-Kur (Irvin D. Yalom)
Leaves of Grass (Walt Whitman)
Und Nietzsche weinte (Irvin D. Yalom)
Räuberhände (Finn-Ole Heinrich)
Die Räuber (Friedrich Schiller)
Der Vorleser (Bernhard Schlink)
Diesseits vom Paradies (F. Scott Fitzgerald)
Der große Gatsby (F. Scott Fitzgerald)
Das Bildnis des Dorian Gray (Oscar Wilde)
Bonjour tristesse (Françoise Sagan)
Der alte Mann und das Meer (Ernest Hemingway)
Wer die Nachtigall stört (Harper Lee)
Ein ganzes halbes Jahr (Jojo Moyes)
Kabale und Liebe (Friedrich Schiller)
Kinder der Nacht (Jean Cocteau)
Rimbaud und die Dinge des Herzens (Samuel Benchetrit)
The Perks of Being a Wallflower (Stephen Chbosky)
Das Schicksal ist ein mieser Verräter (John Green)
Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort (Jostein Gaarder)
Der Fänger im Roggen (J. D. Salinger)
Die Mitte der Welt (Andreas Steinhöfel)
Nachtzug nach Lissabon (Pascal Mercier)
Das Spinoza-Problem (Irvin D. Yalom)
Narziss und Goldmund (Hermann Hesse)
Noch mehr Hühnersuppe für die Seele (Jack Canfield, Mark Victor Hansen)
Mehr Hühnersuppe für die Seele (Jack Canfield, Mark Victor Hansen)
Hühnersuppe für die Seele (Jack Canfield, Mark Victor Hansen)
Hühnersuppe für die Seele für Jugendliche (Jack Canfield, Mark Victor Hansen)
Die Einbahnstraße (Klaus Kordon)
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn (Suzanne Collins)
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe (Suzanne Collins)
Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (Suzanne Collins)
Das Schiff Esperanza (Fred von Hoerschelmann)
Smaragdgrün (Kerstin Gier)
Saphirblau (Kerstin Gier)
Rubinrot (Kerstin Gier)
Löcher (Louis Sachar)
Zwei an einen Tag (David Nicholls)
Das fliegende Klassenzimmer (Erich Kästner)
Krabat (Otfried Preußler)
About a Boy (Nick Hornby)
Der Mitternachtspalast (Carlos Ruiz Zafón)
Dich schlafen sehen (Anne-Sophie Brasme)
Mio, mein Mio (Astrid Lindgren)
Kalle Blomquist (Astrid Lindgren)
Die Wilden Hühner (Cornelia Funke)
Es waren einmal eine Mama und ein Papa (Siv Widerberg, Eva Lindström)
Löwenzahn und Seidenpfote (Janosch)
Max und Moritz (Wilhelm Busch)

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