Musik

Big tintenstiller is listening to you

Ich habe eine neue Lieblingsbeschäftigung, wenn es morgens glatt ist und ich lieber den Bus nehme, statt Fahrrad zu fahren: Ich höre die Spotify-Playlists meiner Kontakte. Diese sind öffentlich, sofern sie nicht aktiv auf privat gestellt worden sind – und was für eine Goldgrube das ist! Dabei habe ich schon viele tolle, neue Songs und Seiten von Menschen entdeckt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich damit Grenzen überschreite, anstatt Mauern auf andere Weise zu überwinden. Ich erinnere mich selbst an eine Situation, als mein Freund mir geschrieben hat, er könne sehen, dass ich gerade ein sehr peinliches Lied auf Spotify höre (es ist mir schon zu unangenehm hier den Titel zu nennen!) – ein Guilty Pleasure, wofür ich ihn vorher ausgelacht hatte. Spotify holt keine Zustimmung ein – kein Nein heißt Ja und nur Nein heißt Nein – und Playlists können unter Umständen sehr intim sein. Meine öffentlichen dürft ihr sehr gerne hören, ich habe meinen Account auf dieser Seite verlinkt. Und hört gerne den Song, den ich zu weiteren Gedanken hierzu verfasst habe:

Ein Kommentar

  • Anonym

    Hallo Leonie,
    Sehr gefühlvoll, sehr schön.
    Mit dem Song könntest du sogar Erfolg haben, wenn du ihn veröffentlicht.
    Liebe Grüße
    Harald

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